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Fortsetzung Montag, den 22. Juli

Biberninja in Gefahr!Unser Tag begann gegen 8 Uhr, aber nicht für alle. Wolfgang war schon, wie immer, schon vor uns Zweien wach und fleißig am Machen und Tun. Flo war der Erste der zwei Schlafmützen, die sich aus dem Bett heben konnte, um sich für den Tag fertig zu machen. Lena war so müde, dass sie direkt wieder einschlief. Natürlich wegen der Wirkung der Tabletten, die sie krankheitsbedingt nehmen musste, die machten nämlich müde!Wolfgang stellte seine Weckmethode auf laut! Nachdem doch alle wach waren und auch der Weg zum kleinen Frühstücksraum gefunden wurde, war unser Staunen groß. Die diversen Hotelgäste wurden auf einen ca. 8 qm großen Raum eingeschlossen. Das Frühstück gab`s auf Plastik, ist ja auch ein Stil. Das so hoch angepriesene kontinentale Frühstück bestand aus einem schwer erkennbaren Omelett! Vom Rest des Frühstücks reden wir jetzt nicht mal. Also war die kommende Autofahrt sehr Willkommen. Von Cranbrook sollte es knapp 250 km weiter nach Lethbridge gehen. Die Zeitangabe für die Fahrtdauer hätte uns nachdenklich stimmen sollen, 4 Stunden wurden dafür vom Navi angesetzt! Natürlich schliefen unsere jungen Menschen SOFORT ein, das war anders als sonst, da waren sie anstandshalber noch ein paar Minuten wachgeblieben.Flo blieb am Beginn noch kurz wach und ist dann mitten im Gespräch einfach eingenickt. Der Stadtrand war übrigens noch nicht mal erreicht und die Stadt war nicht sehr groß (vielleicht 2 Autominuten!). Wolfgang fuhr also wie immer allein, Ich hoffe er nimmt es mir nicht übel. Er hat wieder mal im Alleingang jegliche Tiere bestaunt und hat uns somit einiges Voraus. Seine Schilderungen von dieser Fahrt und das Nachlesen in den diversen Prospekten bestätigten, dass wir etwas Tolles versäumt hatten. Aber immerhin wurden wir darüber informiert. Wir fuhren wohl durch ein tolles Hochgebirge mit traumhaften Panoramen, schneebedeckten Gipfel und strahlendem Sonnenschein. Wolfgang hatte einen Grizzly, ein paar Schwarzbären, Bergschafe und die üblichen Rehe gesehen. Die Fahrt über den „Crowsnest Pass“ mit seinem riesigen Bergrutsch musste etwas Besonders gewesen sein. Lena war dabei gerade wach geworden und berichtete darüber!Dann waren die Rocky Mountains von Jetzt auf Gleich zu Ende und die Prärie begann.Ein Highlight der Fahrt war dort ein kurzer Stopp in Pincher Creek. Man muss sagen so viele Pincher haben wir gar nicht gesehen, es gab auch keine. Kurzer Witz am Rande. Ein kurzer Besuch in Mall bestätigte dies und auch der Besuch in einem „Outfitter“ für Rancher brachte uns die landwirtschaftlichen Produktionsmöglichkeiten näher!Ach ja, es war weiter heiß und sonnig. In der Ferne sahen wir schon die Gewitter, die vielleicht in drei Stunden bei uns waren, das Land war schließlich platt.Naja, doch als wir aus Pincher Creek rausfahren wollten, stand ein sehr netter Polizist am Straßenrand und winkte uns bestimmt zur Seite. Wolfgang nahm die Einladung an, er hatte angeblich ein Stoppschild eiskalt überfahren, was wir aber mit den nachträglich angeschauten Bildern nicht betätigen können. Nach einem kurzen freundschaftlichen Gespräch, dass auch die Veränderung des Ortes in den letzten 20 Jahren beinhaltete, ein paar touristische Tipps mit auf den Weg gab, blieb es bei einer Verwarnung und wir durften weiter. Bei unserem Hauptziel in Fort Mc Leod angekommen, ging es direkt ins Museum. In diesem ehemaligen Stützpunkt der RCMP wurde das Leben vor knapp 150 deutlich, dass die paar Figuren führten, um dort mit 40 Personen unter tausenden Indianern das Leben friedlich zu gestalten. Das war nach dem Schlacht am Little Big Horn und 20 km von der „US-Border“ nicht so einfach. Im Gegensatz zur anderen Seite gab es dort keinerlei Gewalt zwischen allen Beteiligten. Die Mühe lohnte sich also und alle lebten in Frieden.Die Vorführung der Mounties auf ihren Pferden war auch nett.Dann ging es weiter zum „Head smashed in“ mitten in der Prärie. Die dort ansässigen „First Nation“ hatten die Einschnitte der Prärie dazu genutzt, die Bisons auf für sie ungefährliche Art in den Abgrund stürzen zu lassen und so für ihr Überleben zu sorgen.Wir besuchten also den Ort, an dem vor ca. 1.000 Jahren tausende von Bisons eine Klippe hinuntergestürzt wurden und brutal getötet wurden. Es war ein eindrucksvoller Ort (World Heritage der UNESCO) mit einer unglaublichen Aussicht in die weite Ferne der Prärie. Als es dann weiter ging, stand als Ziel Lethbridge auf der Tagesordnung. Es dauerte ca. 30 Min., bis wir ankamen. Unterwegs sahen wir noch einen Coyoten und von ganz weit weg endlich die Bisons (in einem riiiieeeesssgggeennn Gatter). Da wir unser Hotel schon gestern gebucht hatten, war die Suche nicht besonders schwer. Ich muss ehrlich zugeben, dass das zurecht finden in einer fremden Stadt verdammt schwer sein kann. Fast 45 Min irrten wir mit dem Auto durch Lethbridge, bis wir unseren Supermarkt gefunden haben. Unser Abend wurde mit einem guten Essen beendet und nun steht das Schlafen ganz oben unsere kurzen Tagesordnung. Draußen fallen die Wolken vom Himmel, sehen in der Prärie ein Wetterleuchten vom Feinsten und das Unheil (Gewitter) im wahrsten Sinne des Wortes auf uns zukommen! Im drei Stunden ist es bestimmt hier!!!Hoffe ihr seit morgen auch wieder dabei!Die Reisenden und der BiberninjaP.s. Die zahlreichen Anfragen wollen wissen, wer Biberninja ist.Das Geheimnis lüften wir in Berlin. Und er kommt mit!!!!
23.7.13 16:54
 


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