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Drei aus Bayern und Berlin auf dem Weg durch Kanada´s Westen. Wir interessieren uns für alles, was uns unterwegs begegnet und werden in den nächsten Wochen darüber berichten

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Donnerstag, der 18. Juli

10.15 Uhr - Alle haben lange geschlafen. Ausgiebig mit Schwarzbrot gefrühstückt. Die anderen Motelbewohner sind schon unterwegs- wir noch nicht! Die Sachen werden für die kommenden Ereignisse vorbereitet. hier laufen viele komisch aussehende Menschen herum, man fühlt sich in den wilden Westen versetzt. Unser Outfit ist nicht darauf eingestellt.... "Dank" (?) der Technik sind hier beabsichtigte Regeländerungen fürs Hallenhockey angekommen. Große Aufregung, die SMS-en zwischen berlin und Quensel überschlagen sich. Es gibt also noch andere Themen ausser dem Rodeo- Wir melden uns heute Abend wieder und berichten-----
18.7.13 20:01


Mittwoch, der 17. Juli 2013

9.30!!! Mist !!! Wieder verschlafen! Das Zimmer war völlig abgedunkelt, Kein Lärm, nichts! Mal wieder haben wir verschlafen und natürlich war wieder Hektik angesagt bei uns im Zimmer. Wolfgang wollte schnell zum Visitor Center in Quensel, um sich Infos über die "Billy Barker Days" zu holen. Billy Barker war DER "Gold-Digger" beim Cariboo Goldrush vor 150 Jahren und hat ganz viel von dem Zeug gefunden. Selbst heute wird noch erfolgreich in der Gegend geschürft und gefunden Lena und ich sollten in der Zeit schonmal Koffer und Auto packen. Doch davor wurde erst noch geduscht. Die Nacht war einigermassen ok, da unsere Klimaanlage sich lautstark bemerkbar gemacht hatte. Unser Tag fand sowieso erst ein spätes Ende (2:30 Nachts), da wir gemeinsam hin und her überlegt hatten, wie es nun weitergehen sollte. Als wir alle unsere warme Dusche genossen hatten und das Auto eingeräumt war ging es erstmal, nein nicht zu Tim Horton. Diesmal war Subway angesagt, zu unserem Frühstücks Sub. Da das Rodeo erst am Freitag sein sollte, war das wohl unser Abschied von der aktuellen Rodeo- Hauptstadt in British Columbia! Das war eindeutig ein Erlebnis für sich. Erstmal wurden wir von zwei jungen ''verdammt gut aussehenden'' Damen, die von uns standen, begutachtet. Sie fanden anscheinend an Flo einen Typ für sich. Anscheinend entsprach er den kanadischen Idealen. Naja, man muss sagen, dass die Damen aber nicht gerade ansprechend waren. Natürlich gibt es auch Enkel, die es schaffen ihre Grandma mit zu Subway zu schleifen und dann wenn es schnell gehen soll zu drängen. Man muss noch sagen, dass, wie Wolfgang es beschrieb (Dicker Michi, Ihr wisst schon, der von den „Wilden Kerlen“) anscheinend auch musikalisch gerne oben mit dabei sein wollte. Er fand im kanadischen Radio (lief bei Subway laut genug mit) DAS eine Lied, um sofort mit einzusteigen. Es sorgte direkt für gute Laune bei uns Dreien. Alle hatten schön aufgegessen und so stand der Fahrt nach Barkerville (80 km über die Landstraße) nichts mehr im Wege. Auf der Fahrt dahin war eine Sache Thema Nummer EINS: die "Billy Barker Days". Wir hatten alle soviel Gefallen dran gefunden, dass wir nach Möglichkeiten suchten, hier zu bleiben. Nach ca. 1 Stunde Fahrt sind wir in Barkerville angekommen. Barkerville ist eine alte Goldgräber-/Westernstadt, die leider vor 80 Jahren fast total abbrannte, aber wieder neu hochgezogen und rekonstruiert wurde. Alte Saloons, Wäscherereien, Generalstores, Banken und viele Sachen waren dort zu besichtigen. Dazwischen liefen ganz viele „Schauspieler“ (?) herum, die alles erklärten und uns die das damalige Leben nahebringen sollten. Anscheinend können leider einige der Besucher nicht lesen und hatten es sich zur Aufgabe gemacht, die kleinen Bewohner (Erdmännchen) zu füttern, was aber strengstens Verboten (Absolutly stigtly forbidden!!!!) war. Apropo Bewohner. Die Stadt wurde von einigen Mitarbeiten in Kostümen zu richtigem Leben erweckt und es war wirklich eine tolle Erfahrung für uns, alles sowas mal mit eignen Augen zu sehen und zu erleben. 3 Stunden später, wir waren bei 30 Grad Celsius auch ein klein wenig angeschlagen, wurden wir noch Zeugen einer kleinen Schauspielerei der ''Bewohner'' von Barkerville. Nach unserem ganzen Erlebnissen, ging es auf dem Rückweg nach einer Stunde Fahrt wieder nach Quensel noch zu unserem kanadischen Stammplatz. Natürlich wohin wohl? Richtig Tim Horton. W. ging es immer noch nicht aus dem Kopf, wie wir das mit den Billy Baker Days doch rechtzeitig nach Calgary schaffen können. Ansich sollte es so weit wie möglich in Richtung gehen- Williams Lake, Kamloops etc. Nach einer kleinen Diskussion mit heftigster Rechnungen mit Entfernungen und Fahrtzeiten unter uns Reisenden, stand es fest: Wir bleiben weiter in Quensel und schauen uns die „Billy Baker Days“ an. Und wir werden dann auch Zeugen eines Rodeos. Nicht jeden kann bestimmt von sich behaupten, bei einem echten Rodeo mitten in der Landschaft in einem Ort, den er bis gestern garnicht kannte, dabei gewesen zu sein. Also ab wieder ins Hotel, schnell Zimmer wieder blocken und einziehen. Weil die „Stadt“ (9.000 Einwohner) aus allen Nähten quoll, gab es mit unserem Zimmer Probleme, weiil wir aber nun beste „Connections“ zum Management hatte, war auch diese Hürde schnell überwunden. Alle sind hier übrigens völlig aufgeregt und freuen sich im Hotel darüber, dass wir bei diesem tollen Event (unabhängig von der Hotelrechnung...) bleiben. Überall bauen sie Stände auf. Wir zogen wieder los, um uns mit Futter (dunkles Vollkornbrot für das Frühstück der nächsten Tage!) zu versorgen. Der Abend wurde mit den Plänen für die nächsten Holiday-tage verbracht. Schliesslich zwei Tag „Time out“, ehe wir wieder auf der Road waren...
18.7.13 19:51


Dienstag, den 16. Juli

Dienstag, den 16. Juli Wir trauern um unseren kleinen, einzigen und kürzesten Freund Pika (muss man sich vorstellen wie eine Maus nur ohne Schwanz). Er wurde von unserem Fahrer der nicht genannt werden will (W.) herzlos und total ''schuldlos'' überfahren. Wir hoffen er ruhe in Frieden. Na, ja alle trauern nicht, wer bei Rot einfach über die Straße rennt, ohne nach links und rechts rennt und seine Laufweise nicht an den Geschwindigkeit des Straßensverkehrs anpasst, musst leider mit den Konsequenzen leben...... Nun zum schönen Teil unseres Tages. Unsere Nacht in unserem, naja nett ausgedrückt, überschaubarem Hotel war für die zwei Hauptschläfer einiger Massen in Ordnung und für unserem Organisator und Frühaufsteher war sie okay. Nachdem wieder das ganze Gepäck im Auto praktisch verstaut wurde, ging es zuerst in das „National Historic Site“ in Fort St. James. In einer knapp 200 Jahre alten (fast original) erhaltenden Handelsstation der Hudson Bay Company spielten in jedem Haus Mitarbeiter die Funktion und Aufgaben der Menschen in der damaligen Zeit in Kostümen nach. War toll gemacht. Eine Vertreterin der First Nation erzählte uns zuerst die Geschichte des Männerhauses und dann ihre eigene geschichte. Sehr interessant und weil der Kontakt sehr persönlich wurde auch sehr bewegend. Ein Film zur Geschichte auf Deutsch rundete die ganze Angelegenheit ab. Lena lernte bei der gelegenheit auch, wie man Felle verarbeitet. Nach der zweistündigen Veranstltung fuhren wir Vanderhoff zum Frühstück zu unserem „Tim Horton Frühstück“. Diesmal waren wir einer Meinung und so wurde das Bestellen zu einem Kinderspiel. Die zwei Moccatrinkern stellen fest, dass sie bei unseren 3 besuchen bei Tim Horton jedes Mal was anderes bekamen als den gewünschte Mocca. Nach unserem Frühstück ging es über Prince George mit knapp 9.000 Einwohnern nach Quensel. Dort wollten zwei von uns shoppen. Die am Highway befindliche Mall hatte nur die üblichen und bekannten Geschäfte und Downtown war ins Prince George nicht ssss interessant. Es gab dann das Übliche: Die Jugend schläft und unser Fahrer fährt. Doch dann kam es zu unserem oben bereits geschilderten schrecklichen Unfall. Unser kleiner Pika wurde erwischt und lebt jetzt hoffentlich im Himmel mit seinen Pika Freunden. Der Fahrer zeigte wenig Bedauern und fuhr ungerührt zum Zielort. Dort wurde wir auf unsere Teilnahme am 3 tägigen Billy Barker Festival (einem Rodeo) mehr angesprochen. Wir erkundigen uns morgen nach dem Programmablauf und entscheiden dann, ob wir bleiben.
17.7.13 18:38


Montag, der 15. Juli

Montag, den 15. Juli Was für ein Tag! Heute sind wir alle nach einer guten Nacht um 9.00 Uhr (!!!!) aufgewacht und müssen sagen, das auch billig gut sein kann! Da wir ja gestern alle unsere Wäsche gewaschen haben, sind wir natürlich alle heute direkt in unsere frischen Sachen geschlüpft. Nach der kleinen Verwirrung bei Tim Horten, die wir komische Weise beim Personal durch unsere Bestellungen immer auslösen, gab es wieder lecker Frühstück bei Tim Hortens. Die Kanada-Kenner können das natürlich beurteilen, was es mit dieser Kette auf sich hat, uns schmeckt es jedenfalls. Obwohl wir jedesmal das Gleiche bestellen, schmeckt es jedesmal anders! Nach dem Frühstück gabs es auf der knapp 200 m langen Mainroad downtown die Shoppingtime, die bei „Marks Workwear“ erfolgreich endete. Nach dem Tanken ging es dann los auf den Yellowhead Highway. Natürlich hat sich die Jugend über die lange Fahrtstrecke unterhalten, sind ja 500 km fast jeden Tag, die wir bewältigen, die ziemlich kräftezehrend (für wen eigentlich?) sind. Da kann man W. bewundern, wie er das mit uns aushält. Dauernd zwei im Auto sitzen zu haben, die sich einfach zum schlafen lang machen. Heute war unsere Ziel Fort St. James. Im Auto wurde natürlich wie immer ordentlich diskutiert, wie wir fahren, wo wir vorbei kommen und natürlich hat unser reisendes Lexikon Wolfgang einige Geschichten auf Lager, die man einfach mal hören sollte. Die Fahrt war von zahlreichen Rehen beobachtet worden, aber wir haben schon so viele gesehen, dass wir gar nicht mehr anhalten. Ist die Frage, ob man das als schlecht oder gut bezeichnen soll das wir bei vielen Tieren schon gar nicht mehr anhalten!? Sonst war die Fahrt aber ganz ruhig und es gab keine großen Vorkommnisse. Nach ca.4 Stunden haben wir unser Ziel Fort St. James erreicht und dann haben wir erstmal unsere Zimmer (New Caledonian Motel) für die Nacht gesucht und auch gefunden. Wir sind aller einer Meinung und bezeichnen unser heutiges Zimmer als das schlechteste Zimmer auf dieser Reise. Da kann man leider wieder sagen, dass billig doch schlecht sein kann. Naja, nach einem kurzen Einkauf gab es wieder lecker Hühnchen mit Brot, Gemüse, Rippchen und reichlich Pepsi- Diät. Dieses Essen ist der absolute Klassiker auf unsere Reise. Nach unserem tollen Essen gab es noch einen kleinen Spaziergang den benachbarten See lang. W. erzählte uns wieder von seinen vielen Reisen und seinen Erlebnissen und speziell von diesem Platz einem „Natinal Historic Site2 und der Geschichte der hudson Bay Company. Unsere kleine Runde wurde dann leider von einem besoffenen Indianer gestört, der uns bedrängte. Er konnte einem nur leid tun,. Und so hieß es wieder ab in unser Zimmer und den Abend zu 3 lustig gestallten. Nun ist es schon spät und wir sind müde. Wir melden uns morgen wieder und hoffen ihr seit auch wieder am Start. Mit lieben Grüßen aus Kanada Eure drei Reisenden
16.7.13 09:23


16.7.13 08:57


Sonntag, den 14. Juli

Heute früh waren wir dann nochmals am Fishcreek , wieder keiner da (kein Wunder-war Sonntag ). Wir sind dann zum sehenswerten Salmon Glacier 20 km weiter in die Berge gefahren. Auf dem Rückweg überfuhren wir fast einen auf die Straße springenden Schwarzbären. Aber wir hatten gut aufgepasst und der arme Kerl hatte nur einen Schreck bekommen und passt nächste Mal hoffentlich besser auf. Dann auf dem Rückweg nach Kanada das gleiche Procedere wie gestern beim zoll und wir fuhren direkt weiter in Richtung Smithers. Unterwegs noch ein Stop in Morriceton bei den mit Sperren fischenden Indianern. Das Wetter ist vom fast waagerechten Dauerregen der letzten drei Tage mit knapp 11 Grad auf heute 26 Grad mit heftigsten Sonnenschein gewechselt. Dort hatten wir nach knapp 400 km Glück und fanden ein richtig nettes kleines Motel und konnten Safe a way noch ein paar Sachen fürs Abendessen einkaufen. Als wir feststellten, dass dort Waschmaschinen standen, war unsere Freude groß. Wir haben jetzt wieder saubere Klamotten. Morgen geht’s weiter in Richtung Süden.
15.7.13 10:07


Samstag, den 13. Juli

Durch die viele Fahrerei ist alles irgendwie ein wenig durcheinander geraten mit unserer Schreiberei. Der Reihe nach: Freitag waren wir ja abends in dem Ressort Tattoga gelandet. neHeute haben wir in dem kleinen Hostel/Hotel Tattoga geschlafen.Mitten im grünen Nichts! Uniter uns mehr als 300 km kaum menschliche Ansiedlungen und vor uns, wie wir (später) merkten, war es genauso. Egal, man muss sagen das war die herzlichste Begrüßung die wir bisher auf unsere Reise hatten. Wir wurden von einem ca.1,95 m großen jungen Mann begrüßt der auch von der Statur her eher einem Grizzly glich. Naja, er hat uns dann erstmal alles erklärt und gezeigt. Wir haben dann eins der neuen Hotelzimmer bezogen und fanden auf anhieb super. Jetzt, morgens, geht es erstmal zum Frühstück!.......Wieder zurück kommen wir zum Fazit, dass das Frühstück recht lecker war. Es gab einen Fruchtjoghurt für die Dame und eine Frühstücksmischmasch(Rührei, Speck und Bratkartoffeln). Die Bratkartoffeln waren ungewöhnlich für uns, aber wir sind für alles offen. Nachdem Wolfgang unsere sehr netten (deutschstämmigen) Bedienung noch kurz ein bisschen was zu Deutschland zu erklärte, sie sich dazusetzte, das Bedienen vergass, war es schon wieder Zeit sich zu verabschieden. „Kommt wieder, wir würden uns freuen!“ Lustigerweise gibt es immer jemanden, der aus Deutschland kommt. Lena und ich(Flo) werden immer wieder für unseren guten Englischkenntnissen von den Leuten gelobt, das nur mal am Rande. (Hoffentlich hören das auch die Lehrer- ein zeitweiliger Mitschreiber!- bemerkt). Jetzt geht es auf nach Stewart/Hyder. Die Fahrten in die nächsten Orte/Städte sind doch immer recht lang und so schläft die Jugend und unser allwissender deutsch, kanadischer Fahrer darf fahren. Immer das Gleiche, wir sind am Zielort ausgeschlafen und er hat immer genug. Verstehe das Einer.... Hier schonmal ein Dankeschön an Wolfgang. Die Ausbeute an Tieren war nur als gering zu bewerten. Wir konnten nur an sehr eindeutigen Spuren am Straßenrand erkennen, dass wir nicht ganz alleine sind. Doch wir durften einen Bären on the Road beobachten, der sich dann schnell wieder in eleganterweise in die Wald verzog. In dem Ort an der Küste gibt’s drei Campingplätze, ¾ Geschäfte ein paar Restaurants, zwei Liquore Stores und zwei Hotels. Im Hardwarestore haben wir uns zwei Einteiler gekauft. Ratet mal, was das ist. Wir sind sofort rüber in die USA – nach Hyder gefahren und wollten am Fishcreek Bären sehen. Hyder ist eine einzige Ruine mit heruntergekommenen Häusern, ein paar Kneipen und geschlossenen Touristenshops. Damit waren wir auch am westlichsten Punkt der reise angelangt. Der Fishcreek ist auf Hunderte Besucher durch Holztribünen vorbereitet. Als wir da waren , gab´s natürlich auch keine Bären, kein Wunder, wer will schon vor solcher Kulisse aufteten... Wir wieder zurück nach Kanada und wurden prompt an der Grenz von dem kanadischen Zoll kontrolliert. Als wir gefragt wurden, ob wir eingekauft hätten (Alkohol, Souveniers) konnten wir verneinen. Wo- wenn alles geschlossen und wer will in solchen Läden kaufen? Da wir einen Herd in unserem Zimmer hatten, kochten wir selbst, es war großartig!
15.7.13 10:04


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