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Drei aus Bayern und Berlin auf dem Weg durch Kanada´s Westen. Wir interessieren uns für alles, was uns unterwegs begegnet und werden in den nächsten Wochen darüber berichten

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explore the Bear # 2

Teil 2 der Trilogie
1.11.15 15:34


Freitag - 2. Teil

Auf dem kurzweiligen Flug wurden wir langsam wieder an feste europäische Küche gewöhnt. Planmässig war in London die Ankunft um 13.30 Uhr Ortszeit. Hier das gleiche, nur umgekehrte Spiel wie auf dem Hinflug. Mit dem ganzen Gerümpel des Handgepäcks im Schlepptau zur Einreise in das UK. Beim Warten darauf durften wir die News von Kate und Williams sowie dem neuen Thronfolger auf allen Bildschirmen im Flughafen zur Kenntnis nehmen-und es gab ganz viele richtig große Sreens. War ja auch wirklich interessant für Jeden. Natürlich gab es keine Probleme bei der Ein/Durch/-reise, wir waren ja schon gut vorbereitet. Nach den verschieden Übungen vorher gab es auch beim Sicherheitscheck keine Probleme. Gürtel aus der Hose, Uhren , Münzen, Ringe, ggf. Schuhe aus, Laptop extra. Winzigste Messer waren ja schon vorher entfernt, bis auf ein absolut identisches Tool bei einer Mitreisenden... Das bemerkten wir allerdings rst zu hause in berlin. Wir hatten die ganze Palette von Möglichkeiten ja schon verinnerlicht und bestanden alles mit Bravour ("You are clean and ok, man"). Dann noch einen Cider , Burger oder eben "Nichts" im einem der vielen Restaurants auf dem Flughafen. Pünktlich ging´s zum Gate 44 und der Abflug nach Berlin konnte pünktlich mit uns losgehen. Nach knapp 1 1/2 Stunden Flugzeit war in Berlin Tegel um 18.25 Uhr die Endstation der Reise erreicht! Raus aus dem Flugzeug, sahen wir im Abflugbereich nach London noch eine abreisende allbekannte Bekannte aus dem Hockey vom SCC. Die Welt ist so klein. Nach langer (zumindest gefühlt) Wartezeit bekamen wir unser 4 Gespäckstücke und draußen begrüßte uns eine kleine Willkommensgruppe (Schönen Dank für die wirklich nette Begrüßung) und eine große Hitze. Ein Gepäckstück hatte Schaden bekommen und nun gibt´s von der BEA eben eine neues Teil.-die haben ja genug an uns verdient. Beim anschliessenden Essen beim Italiener gabs natürlich ein großes Erzählen. Das gestaltete sich danach dann bis 1.00 Uhr Nachts weiter. Der Jetlag trug natürlich zu einem unterschiedlichen Schlafbedürfnis, die Bio-Uhren ticken eben unterschiedlich. Jetzt müssen die Klamotten ausgepackt und gewaschen werden. Die Mitbringsel verteilt werden. Die Dinge alle wieder an den richtigen Ort gelegt werden,. Die mehreren Tausend Bilder müssen ausgewertet werden. Die Pläne für die Dia-shows und Fotobücher laufen dann an. Und ganz wichtig---ganz weit im Hintergrund gib´s schon den einen oder anderen Plan für die Zukunft. Das aber ist eine andere Geschichte. Schönen Dank an alle, die mit zum Gelingen der Fahrt für uns Drei von Aussen beigetragen haben. So, das war´s fürs Erste mit diesem Blog.
28.7.13 14:39


Donnerstag/ Freitag- 1. Teil

Den nun wirklich letzten Tag haben wir gut über die Runden gebracht. Alle waren vereinbarungsgemäss um (ohne Murren) 7.30 Uhr wach! Die letzten Sachen wurden gepackt. Ein eingespielter Ablauf der Badbenutzung lief ohne Stress ab. Über die die Verteilung der Zeiten dürft Ihr natürlich spekulieren.... Dann sprach W. bei Rezeption vor, um die Abfahrtszeit des Shuttle - buses , die Rechnung, etc. klarzumachen und kam mit der Information zurück, dass wir das Zimmer bis Nachmittags behalten konnten. Das war natürlich völlig umvorgesehen und veränderte alle Planungen positiv. Wir brauchten uns keine Gedanken mehr über den Verbleib de Gepäcks zu machen. Wir also um 9.00 Uhr ins Auto, zur nächsten Tankstelle, den Tank wieder gefüllt und ab zu Alamo, den Wagen abgeben. Gespannt waren wir schon, was dort beim Vermieter passieren würde. Sauber war er ja der Wagen aber wir hatte zwei kleíne Sprünge in der Windschutzscheibe. Dort überpünktlich angekommen, verlief die Abgabe völlig unspektaktulär ab. Der gleiche Typ wie beim Abholen begrüßte uns! "Hey Folks! All ok? You enyou the trip?. Take the car to the Good bye Lane!". Gesagt, getan, der Wagen wurde gestartet, in 2 Min in Augenschein genommen. Wir bekamen die Abschlussrechnung und tschüss. " Thanks guy´s , have a good trip homne". Das warsund wir fuhren irgendwie enttäuscht (warum eigentlich?) mit den nächsten Bus in die Innerstadt. In Downtown bei der Stockexchange, inmitten riesiger Wolkenkratzer angekommen, landeten wir zufälligerweise bei der nächsten Mall. Zuerst bei Tim Horten das letzte Frühstück, dann ging's nochmals völlig entspannt durch die (gefühlten) 999 Geschäfte. Wir schlenderten ohne Ziel durch die Mall und dort erwartete uns ein weiterer Höhepunkt. Im Kaufhaus der "Bay" musste W. dringend die Washrooms aufsuchen und fand dort ein "Blackburry 900" ohne Karte. Ehrlich wie wir sind, trabten wir in den benachbarten Laden von "Telus" einem großen Handyanbieter. Die konnten anhand der Gerätenummer und der vorhandenen internen Daten zwar feststellen, dass das Handy erstmalig vor zwei Stunden erstmalig benutzt wurde, aber nicht, wem es gehörte etc. Sie registrierten den Findernamen und gaben uns das Teil wieder mit. Nach zwei Stunden kannten wir die baulichen Gegebenheiten und alle Mieter der Mall. Jeder hatte noch irgendwas gefunden und wir fuhren mit der Straßenbahn vorbei am Stampede Stadium zum Chinnok Center. Nach dem letzten Versuch von Lena eine entsprechende, (bezahlbare) Telefonhülle zu finden, ging es mit einem richtige netten Taxifahrer aus dem Irak zurück zum Hotel. Dort brachte uns um 18.00 Uhr ein Shuttle zum Airport. Das Einchecken, Boardingcards etc. verlief noch reibungslos, W. durfte für das 4. Gepäckstück (da waren die Einkäufe der letzten Tage drin) noch eine kleine Zusatzgebühr bei der BEA entrichten! Wir bekamen die gleichen Plätze wir auf der Hintour. Beim Sicherheits-Check gab ein 3 cm Mini-Lethetman-Tool Anlass zu Verzögerungen. Als wir auf den freundlichen Hinweis, es es doch Personal zu überlassen nicht nachkamen sondern darauf bestanden es nach dem Flug zurückzubekommen, schlug die ganze Härte des Personals zurück. Für den Versand wurde 30 CAD von UPS verlangt und damit war der Fall erledigt. Eine Beschwerde beim Supervisor ergab zwar eine Entschuldigung und die Zustimmung,, dass das Verhalten nicht korrekt war, aber das Teil war erstmal weg. Ach ja, bei Lena lief das gleiche Teil ohne Beanstandung durch. Ok, jedenfalls war wir rechtzeitig da, 2 Stunden Zeit bis zum Abflug. Letzte Münzen in Scheine getauscht und gewartet. Über das öffentliche W-Lan noch noch schnell mit Berlin noch die letzten Infos ausgetauscht. Dann ging es um 21.00 Uhr endlich in die Maschine und uns dort für die nächsten 10 Stunden häuslich eingerichtet. Das Fotogepäck und alle Taschen sicher verstaut, gab es vom Bordpersonal ein freundliches Willkommen. Pünktlich um 21.38 Uhr (in Berlin war es Freitag9 Stunden weiter!) verliessen wir mit einem lachenden und weinenden Auge kanadischen Boden. Wir sind sich, dass es nicht das letzte Mal war. Der schweizer Stewart brachte uns (für Drei!) eine kleine Flasche "Sparkling Wine" und so feierten wir in sehr kleinem Rahmen den Abschluss eine tollen und erlebnisreichen Reise.
28.7.13 14:12


Mittwoch, Donnerstag, 23.Juli, letzter ganzer Tag

Fortsetzung, Unser letzter Tag neigt sich dem Ende zu! Was für ein letzter Tag für uns. Das Aufstehen war für alle diesmal nicht so leicht, da es keiner wahr haben wollte, das jetzt schon der letzter Tag angebrochen ist. Natürlich gab es wieder eine kleinen Schlange an der Badetür. Aber auch diese wurde überwunden und so ging es auf zum Frühstück. So wie gestern, gehörten wir auch diesmal zu den Letzten, die beim Frühstück aufgetauchten. Wir liessen uns davon nicht beirren und frühstückten ganz in Ruhe. Nach unserem "ausgewogenen" Frühstück ging es auf zum Zimmer, um unsere Sachen zu packen und ins Auto zu räumen. Das geht natürlich schnell, da wir das ja schon fast 3 Wochen jeden Tag un Zeit zum Üben hatten. Dann gings zum ersten Ziel des Tages. Heute stand Fort Woop Uuup auf der Tagesordnung. Ein altes Fort der Whiskey-Schmuggler aus den USA aus dem Jahre 1874. Man muss sagen, dass dort einige Sachen passiert sind und dort auch die Geschichte der Indianer großenteils erzählt wurde. Man muss wirklich, sagen das es schon bemerkenswert ist, was so mit den Indianern alles so getrieben wurde. Naja, schade das sie heute so unter Beschuss stehen und sie kaum Möglichkeit haben wirklich zu zeigen wer und wie sie sind. Viele finden nur den Weg zur Flasche und somit auch den Spot der Leute. Schade das so eine bemerkenswerte Kultur untergegangen ist. Nach Fort Woop Uuup ging es raus aus Lethbridge und auf zu unserem Startpunkt Calgary. Nach ca. 2 Stunden Fahrt sind wir endlich in Calgary angekommen und dann begann eine kleine Stressphase, da wir alle zur Mall shoppen wollten, doch der Weg dahin nicht gerade leicht war. Doch wir sind eine gestandene Truppe und so wird eine solches Problem auch gelöst. Endlich die Mall gefunden heiß es schnell schnell, da wir ja noch eine Date mit einem deutschen Auswanderer hatten. Natürlich wollten wir das Auto auch noch schnell waschen, damit wir morgen nicht ein ganz versautes Auto abliefern. Es wurde großzügig geshoppt und jeder hat auch was für sich gefunden. Nun aber schnell zum Autowaschen und dann hop im Hotel unser "Blind Date" erwarten. Naja, wir müssen zugeben das wir bisschen zu spät am Hotel ankamen und natürlich erst noch einchecken und alles ins Zimmer bringen wollten. Das ging aber auch schnell und unsere Blind Date wartete auch schon auf uns und so ging es direkt zum Restaurant und zum Essen. Unsere Blind Date stellte sich als ein sehr netter und lustiger Typ aus Bremen dar, der vor 10 Jahren in Kanda einwanderte. W. kannte ihn von seinen Fotoaktivitäten. Er erzählte uns einiges über Kanada, Kanadas Tiere und Leute erzählen konnte. Wir hatten bei einer guten Stimmung im Restaurant und natürlich guten Essen einen lustigen letzten Abend der eine schönes Ende fand. Henrik( hoffentlich habe ich die richtig geschrieben) der natürlich auch Fotographisch unterwegs ist, zeigte uns seiner wunderbaren Aufnahmen wo wir alle nur staunen konnten. Sogar Wolfgang, der ja schon ziemlich viel gesehen hatte, konnte nur noch seine Anerkennung äussern. Wir sollen uns auch wieder bei Hendrik melden, falls wir wieder in Calgary sind, was wir natürlich auch machen werden. Danke nochmal an ihn für diesen tollen Abschlussabend. Zurück im Hotel ging es gegen 22.30 Uhr ans Packen des Gepäcks, was angesichts der vielen Einkäufe , bei der Einen oder dem Anderen nicht ganz einfach war und zu kleineren Probleme führte. Morgen haben wir einen heftigen und anstrengenden Tag vor uns. Abgabe des Auto, Ohne Hotelzimmer und dann abends zum Flughafen, aber das schaffen wir auch irgendwie. Naja, nun sind unsere 3 Wochen Kanada vorbei und wir gehren mit einem weinenden und einem lachenden Auge zurück nach Berlin. Wir dachten alle nicht, dass 3 Wochen so schnell vorbei gehen und sind natürlich um viele Erfahrungen reicher. Unser Fazit für diese Reise ist, dass wir viele Dinge gesehen, gelernt und erfahren haben die uns alle bestimmt in unserem weiteren Leben helfen werden. Wir waren fasziniert von der unglaublichen Natur Kanadas und auch deren Menschen. Wir hoffen das wir bald wieder hier her kommen um noch mehr zu sehen und noch mehr zu erfahren.
25.7.13 09:34


Mittwoch, der 23. Juli, Fortsetzung

Ein sehr schöner vorletzter Abend geht zu Ende! Wir können es gar nicht glauben, dass wir fast am Ende unserer Reise sind und drei Wochen lang durch Kanada gefahren sind. Es war bis jetzt einfach eine unglaubliche Zeit hier. Man muss auch sagen, dass wir bis jetzt ein bisschen mehr als 5.500 km gefahren sind. Naja,, aber genauer erzählen wir in unserem Abschlussbericht. Heute war eine regnerische Nacht, die euch Wolfgang ja schon in der Früh beschrieben hat. Wir haben uns davon nicht stören lassen und haben seelenruhig geschlafen. Für uns war das Frühstück kurz, da sich unsere jungen Menschen mal wieder ordentlich Zeit gelassen hatte, beim fertigmachen. Trotzdem waren wir überrascht als wir beim Frühstücksraum angekamen. Naja, Frühstücksraum ist untertrieben! Wir saßen kurz vor einem Swimmingpool. Ist nicht so schlimm, wie es sich anhört. Nach unserem „guten“ Frühstück ging es los in Richtung „Bottle Depot“. Eine schwierige Geburt, aber wir müssen sagen, dass es so nette Kanadier gibt, die einem sofort helfen. Naja, der ältere Herr hat seine Frau angerufen, da die ja wie er sagt, immer diejenige ist, die da hin muss. Von weitem erklärte sie uns dann, wie man dorthin kam.In den kanadischen Bottle Depots kann man alles abgeben, was an Flaschen jeglicher Art geleert wurde. Lena freute sich sehr über das Ergebnis des erhaltenden Pfandgeldes, ein besseres System als bei uns!!! Natürlich war der Tank des Wagens nach den Erkundungsfahrten mal wieder leer und so ging es zum Tanken. Wir kommen beim Tanken hier eigentlich recht gut bei weg. 1,19 pro Liter. Im Norden war das mehr als Drittel teurer. Ich denke da staunen einige Augen bei den deutschen Preise fürs Tanken. Da wir ja so ''wenige'' Tiere gesehen haben, ging es heute in den Waterton National Park. Die Fahrt dauerte knapp 1 Stunde und führte quer durch die Prärie bis an den Rand der Rocky Mountains. Der plötzliche Übergang der Landschaft von flach auf Berge ist schon erstaunlich und sehr sehenswert. Dort kann man Tiere und eine wunderschöne Landschaften bestaunen und ich kann nur sagen, wenn ihr in Kanada seit, fahrt dort dabei!! Kanada ist wirklich ein wunderschönes und bemerkenswertes Land. Dazu auch mehr im Abschlussbericht. Auf unserem Rückweg von dem Park hat unser Adlerauge Lena eine riesige Eule in einem kleinen Graben entdeckt. Es war eine weitere Trophäe in unserer großen Vitrine. Jetzt stand das Abendessen wieder auf dem Plan und natürlich ging es zu Safe a way. Ein sehr großer Supermarkt mit allen möglichen Sachen. Es gab (wie so oft) Hühnchen und ein einen kleinen Eintopf. Es war alles sehr schmackhaft. Nun, nach dem wir alle gegessen haben und der leckere Nachtisch (Käsekuchen) weg ist, beschäftigt sich jeder mit einigen Dingen, bevor es zu schlafen geht. Das kanadische Fernsehen hat in etwa die gleichje Qualität wie in deutschland, man erkennt viele Sendeformate wieder! Hoffe ihr habt zu hause alle gut geschlafen und freut euch bald wieder 3 alte Gesichter begrüßen zu dürfen. Morgen früh schauen wir uns noch ein altes Schmugglerfort für Whiskey an und dann geht’s nach Calgary, shoppen und wir melden uns von dort wieder und schreiben den letzten Bericht für euch. Bis demnächst dann die 3 Reisenden und der Biberninja
24.7.13 08:38


Dienstag, der 23. Juli

Das war eine Nacht!Die Welt fiel vom Himmel, es schepperte und es regnete nicht nur , sondern ganze Seen kamen zugleich herunter.Das Gewitter war gigantisch . Zuerst in der Ferne und dann bei uns. So gewaltig kennt man das bei uns nicht.Das Wetter hat sich total verändert. Die Luft ist frisch und es ist endlich nicht mehr heiß.Wir haben danach alle tief und entspannt geschlafen. Für unseren letzten Tag steht noch einiges auf dem Programm. dann heisst es heute Abend Sachen packen und morgen geht´s zurück nach Calgary zum letzten "Shoppen" auf dieser Reise.Die diversen kleinen Wehwechen auf diese Reise, von Mückenstichen über Allergien sind alle positiv bearbeitet und am Abklingen.Jetzt steht wieder ein fulminantes (europäisches) Frühstück auf dem Programm und dann geht´s zum letzten Mal "on the Road".
23.7.13 17:03


Fortsetzung Montag, den 22. Juli

Biberninja in Gefahr!Unser Tag begann gegen 8 Uhr, aber nicht für alle. Wolfgang war schon, wie immer, schon vor uns Zweien wach und fleißig am Machen und Tun. Flo war der Erste der zwei Schlafmützen, die sich aus dem Bett heben konnte, um sich für den Tag fertig zu machen. Lena war so müde, dass sie direkt wieder einschlief. Natürlich wegen der Wirkung der Tabletten, die sie krankheitsbedingt nehmen musste, die machten nämlich müde!Wolfgang stellte seine Weckmethode auf laut! Nachdem doch alle wach waren und auch der Weg zum kleinen Frühstücksraum gefunden wurde, war unser Staunen groß. Die diversen Hotelgäste wurden auf einen ca. 8 qm großen Raum eingeschlossen. Das Frühstück gab`s auf Plastik, ist ja auch ein Stil. Das so hoch angepriesene kontinentale Frühstück bestand aus einem schwer erkennbaren Omelett! Vom Rest des Frühstücks reden wir jetzt nicht mal. Also war die kommende Autofahrt sehr Willkommen. Von Cranbrook sollte es knapp 250 km weiter nach Lethbridge gehen. Die Zeitangabe für die Fahrtdauer hätte uns nachdenklich stimmen sollen, 4 Stunden wurden dafür vom Navi angesetzt! Natürlich schliefen unsere jungen Menschen SOFORT ein, das war anders als sonst, da waren sie anstandshalber noch ein paar Minuten wachgeblieben.Flo blieb am Beginn noch kurz wach und ist dann mitten im Gespräch einfach eingenickt. Der Stadtrand war übrigens noch nicht mal erreicht und die Stadt war nicht sehr groß (vielleicht 2 Autominuten!). Wolfgang fuhr also wie immer allein, Ich hoffe er nimmt es mir nicht übel. Er hat wieder mal im Alleingang jegliche Tiere bestaunt und hat uns somit einiges Voraus. Seine Schilderungen von dieser Fahrt und das Nachlesen in den diversen Prospekten bestätigten, dass wir etwas Tolles versäumt hatten. Aber immerhin wurden wir darüber informiert. Wir fuhren wohl durch ein tolles Hochgebirge mit traumhaften Panoramen, schneebedeckten Gipfel und strahlendem Sonnenschein. Wolfgang hatte einen Grizzly, ein paar Schwarzbären, Bergschafe und die üblichen Rehe gesehen. Die Fahrt über den „Crowsnest Pass“ mit seinem riesigen Bergrutsch musste etwas Besonders gewesen sein. Lena war dabei gerade wach geworden und berichtete darüber!Dann waren die Rocky Mountains von Jetzt auf Gleich zu Ende und die Prärie begann.Ein Highlight der Fahrt war dort ein kurzer Stopp in Pincher Creek. Man muss sagen so viele Pincher haben wir gar nicht gesehen, es gab auch keine. Kurzer Witz am Rande. Ein kurzer Besuch in Mall bestätigte dies und auch der Besuch in einem „Outfitter“ für Rancher brachte uns die landwirtschaftlichen Produktionsmöglichkeiten näher!Ach ja, es war weiter heiß und sonnig. In der Ferne sahen wir schon die Gewitter, die vielleicht in drei Stunden bei uns waren, das Land war schließlich platt.Naja, doch als wir aus Pincher Creek rausfahren wollten, stand ein sehr netter Polizist am Straßenrand und winkte uns bestimmt zur Seite. Wolfgang nahm die Einladung an, er hatte angeblich ein Stoppschild eiskalt überfahren, was wir aber mit den nachträglich angeschauten Bildern nicht betätigen können. Nach einem kurzen freundschaftlichen Gespräch, dass auch die Veränderung des Ortes in den letzten 20 Jahren beinhaltete, ein paar touristische Tipps mit auf den Weg gab, blieb es bei einer Verwarnung und wir durften weiter. Bei unserem Hauptziel in Fort Mc Leod angekommen, ging es direkt ins Museum. In diesem ehemaligen Stützpunkt der RCMP wurde das Leben vor knapp 150 deutlich, dass die paar Figuren führten, um dort mit 40 Personen unter tausenden Indianern das Leben friedlich zu gestalten. Das war nach dem Schlacht am Little Big Horn und 20 km von der „US-Border“ nicht so einfach. Im Gegensatz zur anderen Seite gab es dort keinerlei Gewalt zwischen allen Beteiligten. Die Mühe lohnte sich also und alle lebten in Frieden.Die Vorführung der Mounties auf ihren Pferden war auch nett.Dann ging es weiter zum „Head smashed in“ mitten in der Prärie. Die dort ansässigen „First Nation“ hatten die Einschnitte der Prärie dazu genutzt, die Bisons auf für sie ungefährliche Art in den Abgrund stürzen zu lassen und so für ihr Überleben zu sorgen.Wir besuchten also den Ort, an dem vor ca. 1.000 Jahren tausende von Bisons eine Klippe hinuntergestürzt wurden und brutal getötet wurden. Es war ein eindrucksvoller Ort (World Heritage der UNESCO) mit einer unglaublichen Aussicht in die weite Ferne der Prärie. Als es dann weiter ging, stand als Ziel Lethbridge auf der Tagesordnung. Es dauerte ca. 30 Min., bis wir ankamen. Unterwegs sahen wir noch einen Coyoten und von ganz weit weg endlich die Bisons (in einem riiiieeeesssgggeennn Gatter). Da wir unser Hotel schon gestern gebucht hatten, war die Suche nicht besonders schwer. Ich muss ehrlich zugeben, dass das zurecht finden in einer fremden Stadt verdammt schwer sein kann. Fast 45 Min irrten wir mit dem Auto durch Lethbridge, bis wir unseren Supermarkt gefunden haben. Unser Abend wurde mit einem guten Essen beendet und nun steht das Schlafen ganz oben unsere kurzen Tagesordnung. Draußen fallen die Wolken vom Himmel, sehen in der Prärie ein Wetterleuchten vom Feinsten und das Unheil (Gewitter) im wahrsten Sinne des Wortes auf uns zukommen! Im drei Stunden ist es bestimmt hier!!!Hoffe ihr seit morgen auch wieder dabei!Die Reisenden und der BiberninjaP.s. Die zahlreichen Anfragen wollen wissen, wer Biberninja ist.Das Geheimnis lüften wir in Berlin. Und er kommt mit!!!!
23.7.13 16:54


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